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	Kommentare zu: Der Staatsmann und die Stalinistin	</title>
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	<description>Verstehen heißt immer verstehen was auf dem Spiel steht</description>
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		Von: HD Pahl		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[HD Pahl]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Aug 2017 10:35:10 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Sehr geehrter Herr Blaha!
Ihre Charakterisierung  des ideologischen Hintergrunds der Politik der A.Merkel als letzlich jakobinisch und stalinistisch infiziert, trifft den Nagel auf den Kopf. Aber: Ist H.Kohl bereits deshalb eine geschichtlich herausragende Figur,  nur weil seine Politik weniger ideologiegeleitet  und in ihren Fernwirkungen weniger verheerend war? - Mein Fazit der Regierungszeit Kohls fällt entschieden nüchterner aus:  Nach Jahren des politischen Stillstandes - die vollmundig angekündigte &quot;geistig-moralische Wende&quot; verlief im Sande - und der  hartnäckigen Verweigerung wegweisender politischer Führung kam Kohl, der gerade einer Palastrevolte mit knapper Not entgangen war (Bremer Parteitag)  eine geschichtliche Situation zugute, zu deren Entstehung er keinerlei Beitrag geleistet hatte. In der Bewältigung dieser Situation hat er dann allerdings, das bleibt sein historisches Verdienst fast alles richtig gemacht! Auf der anderen Seite hat Deutschland mit der Aufgabe der D-Mark und einer unter Kohl forcierten Politik der Verlagerung nationaler Kompetenzen an das Brüsseler Zentralregime einen sehr hohen Preis bezahlt.
Ihrer am Beginn Ihres Beitrages angedeuteten Bewunderung für W.Churchill kann ich ebenfalls nicht zustimmen. Der Mann hat, nachdem er im I.Weltkrieg als millitärischer Führer gescheitert war (Dardanellen) sich auf einen durchaus vermeidbaren Krieg mit dem Deutschen Reich eingelassen, an dessen Ende das Empire verspielt und GB zu einer weltpolitisch unbedeutenden europäischen Mittelmacht herabgesunken war.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr geehrter Herr Blaha!<br>
Ihre Charakterisierung  des ideologischen Hintergrunds der Politik der A.Merkel als letzlich jakobinisch und stalinistisch infiziert, trifft den Nagel auf den Kopf. Aber: Ist H.Kohl bereits deshalb eine geschichtlich herausragende Figur,  nur weil seine Politik weniger ideologiegeleitet  und in ihren Fernwirkungen weniger verheerend war? - Mein Fazit der Regierungszeit Kohls fällt entschieden nüchterner aus:  Nach Jahren des politischen Stillstandes - die vollmundig angekündigte „geistig-moralische Wende“ verlief im Sande - und der  hartnäckigen Verweigerung wegweisender politischer Führung kam Kohl, der gerade einer Palastrevolte mit knapper Not entgangen war (Bremer Parteitag)  eine geschichtliche Situation zugute, zu deren Entstehung er keinerlei Beitrag geleistet hatte. In der Bewältigung dieser Situation hat er dann allerdings, das bleibt sein historisches Verdienst fast alles richtig gemacht! Auf der anderen Seite hat Deutschland mit der Aufgabe der D-Mark und einer unter Kohl forcierten Politik der Verlagerung nationaler Kompetenzen an das Brüsseler Zentralregime einen sehr hohen Preis bezahlt.<br>
Ihrer am Beginn Ihres Beitrages angedeuteten Bewunderung für W.Churchill kann ich ebenfalls nicht zustimmen. Der Mann hat, nachdem er im I.Weltkrieg als millitärischer Führer gescheitert war (Dardanellen) sich auf einen durchaus vermeidbaren Krieg mit dem Deutschen Reich eingelassen, an dessen Ende das Empire verspielt und GB zu einer weltpolitisch unbedeutenden europäischen Mittelmacht herabgesunken war.</p>
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