Boris BlahaBoris Blaha
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Email: blog@hannah-arendt.de
Web­site: www​.han​nah​-arendt​.de

Ich wer­de hier in loser Fol­ge Tex­te anbie­ten, die wenigs­tens zwei Kri­te­ri­en genügen:
a) sie ant­wor­ten auf etwas …
b) sie ent­hal­ten ein Arendt’sches Moment

Wer sich ange­spro­chen fühlt und bei­tra­gen möch­te, die Site mit Leben zu füllen:
feel free to contact .…

a) was soll heis­sen: “auf etwas antworten …”
Jeden­falls nicht: sich vor ein lee­res Blatt Papier set­zen und sich ein­re­den, unbe­dingt etwas schrei­ben zu müs­sen, damit man wich­tig und berühmt wird. Eher so: Man geht neu­gie­rig in einen Film mit dem Titel ‘Han­nah Arendt’ und ärgert sich über einen schlech­ten Film, der viel mit Deutsch­land aber herz­lich wenig mit Han­nah Arendt zu tun hat. Der Ärger fängt an, unter­grün­dig zu arbei­ten. Man liest eine gan­ze Rei­he mise­ra­bler Rezen­sio­nen, ange­fan­gen von der pein­li­chen Belang­lo­sig­keit, die sich die Hein­rich Böll Stif­tung leis­tet, bis hin zu den spät­pu­ber­tä­ren Ein­falts­lüm­meln, die immer noch glau­ben, der ein­zig ange­mes­se­ne Umgang mit Hei­deg­ger dür­fe nur sein, ihn als Nazi zu denun­zie­ren. Es schreibt sich dann mehr von selbst als dass man selbst schrei­ben müßte.

b) War­um heißt das nicht “Boris-Blaha-Blog”?
Das hat his­to­ri­sche Grün­de. Mein aka­de­mi­scher Leh­rer, Zol­tán Szankay, war der eigent­li­che Kopf des “Han­nah Arendt Preis für poli­ti­sches Den­ken”. An Preis­trä­gern wie Fran­çois Furet, Clau­de Lefort, Ernst-Wolf­gang Böcken­för­de oder Julia Kris­te­va ist sei­ne Hand­schrift noch gut erkenn­bar. Ich gehör­te zu den Grün­dungs­mit­glie­dern des Ver­eins, in des­sen Namen der Preis ver­ge­ben wird und hat­te Anfang der 90er ver­stan­den, dass Inter­net eine grö­ße­re Sache wer­den wird. Die Domain beher­berg­te zunächst etli­che Jah­re lang die Sei­ten des HA-Prei­ses. Zol­tán hat­te kein glück­li­ches Händ­chen, was sei­ne Mit­strei­ter anlangt. Das klein­geis­ti­ge, links-grü­ne Gesin­del mobb­te den klu­gen Mann hin­aus und mach­te sich dar­an, Arendt in eine Iko­ne der Lin­ken zu ver­hun­zen. Es lag daher nahe, die ursprüng­li­che Idee des HA-Prei­ses – die poli­ti­sche Inter­ven­ti­on – in Form eines Blogs auf­recht­zu­er­hal­ten. Der gute Name Han­nah Arendt hat zudem den Vor­zug, dass ich, um mich nicht dem Vor­wurf der Hoch­sta­pe­lei aus­zu­set­zen, gehal­ten bin, zu liefern.