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Boris BlahaBoris Blaha
Im Hollergrund 167a
28357 Bremen

Tel.: +49 (0)421 – 278 196 48
Fax.: +49 (0)421 – 278 199 75
Email: blog@hannah-arendt.de
Website: www.hannah-arendt.de

Ich werde hier in loser Folge Texte anbieten, die wenigstens zwei Kriterien genügen:
a) sie antworten auf etwas …
b) sie enthalten ein Arendt’sches Moment

Wer sich angesprochen fühlt und beitragen möchte, die Site mit Leben zu füllen:
feel free to contact ….

a) was soll heissen: “auf etwas antworten …”
Jedenfalls nicht: sich vor ein leeres Blatt Papier setzen und sich einreden, unbedingt etwas schreiben zu müssen, damit man wichtig und berühmt wird. Eher so: Man geht neugierig in einen Film mit dem Titel ‘Hannah Arendt’ und ärgert sich über einen schlechten Film, der viel mit Deutschland aber herzlich wenig mit Hannah Arendt zu tun hat. Der Ärger fängt an, untergründig zu arbeiten. Man liest eine ganze Reihe miserabler Rezensionen, angefangen von der peinlichen Belanglosigkeit, die sich die Heinrich Böll Stiftung leistet, bis hin zu den spätpubertären Einfaltslümmeln, die immer noch glauben, der einzig angemessene Umgang mit Heidegger dürfe nur sein, ihn als Nazi zu denunzieren. Es schreibt sich dann mehr von selbst als dass man selbst schreiben müßte.

b) Warum heißt das nicht “Boris-Blaha-Blog”?
Das hat historische Gründe. Mein akademischer Lehrer, Zoltán Szankay, war der eigentliche Kopf des “Hannah Arendt Preis für politisches Denken“. An Preisträgern wie François Furet, Claude Lefort, Ernst-Wolfgang Böckenförde oder Julia Kristeva ist seine Handschrift noch gut erkennbar. Ich gehörte zu den Gründungsmitgliedern des Verein, in dessen Namen der Preis vergeben wird und hatte Anfang der 90er verstanden, dass Internet eine größere Sache werden wird. Die Domain beherbergte zunächst etliche Jahre lang die Seiten des HA-Preises. Zoltán hatte kein glückliches Händchen, was seine Mitstreiter anlangt. Das kleingeistige, links-grüne Gesindel mobbte den klugen Mann hinaus und machte sich daran, Arendt in eine Ikone der Linken zu verhunzen. Es lag daher nahe, die ursprüngliche Idee des HA-Preises – die politische Intervention – in Form eines Blogs aufrechtzuerhalten. Der gute Name Hannah Arendt hat zudem den Vorzug, dass ich, um mich nicht dem Vorwurf der Hochstapelei auszusetzen, gehalten bin, zu liefern.

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