Verstehen heißt immer verstehen was auf dem Spiel steht

Kategorie Das Politische

Die permanente Vergangenheit

Im Unter­schied zu einem recht­li­chen Schuld­vor­wurf, der die Ver­let­zung eines welt­li­chen Geset­zes oder Gewohn­heits­rech­tes ange­ben muss, bezieht der mora­li­sche Schuld­vor­wurf sei­ne Legi­ti­ma­ti­on aus einem, nur bestimm­ten aus­er­wähl­ten Medi­en geof­fen­bar­ten Uni­ver­sal­ge­setz. Anders als das Tat­sa­che­n­er­eig­nis, das gewöhn­lich von meh­re­ren wahr­ge­nom­men, erfah­ren… Wei­ter­le­sen →

Annalena und Adolf

Mora­lisch gese­hen ist es eben­so falsch, sich schul­dig zu füh­len, ohne etwas Bestimm­tes getan zu haben, wie sich unschul­dig zu füh­len, wenn man tat­säch­lich etwas began­gen hat. Han­nah Arendt Ver­glei­che sind ein gewag­tes Spiel, wenn das, was ver­gli­chen wer­den soll, von… Wei­ter­le­sen →

Offener Brief an den S. Fischer Verlag

S. FISCHER Ver­lag GmbH z.Hd. der Geschäfts­füh­rung Frau Bublitz, Frau Bisch­off Hed­de­rich­stra­ße 114 60596 Frank­furt am Main per FAX an: 069/6062–319 18. Okto­ber 2020 Raus­schmiss der Schrift­stel­le­rin Moni­ka Maron Sehr geehr­te Frau Bublitz, sehr geehr­te Frau Bisch­off, der Raus­schmiss von Frau Moni­ka Maron ist an… Wei­ter­le­sen →

Das Ende der liberalen Illusion

Haben Sie in letz­ter Zeit etwas vom Par­la­ment gehört? Par­la­ment? Wie­so? Hat­ten wir eins? Ach Sie mei­nen das, wo die­se komi­sche Frau mit den bun­ten Haa­ren und den bun­ten Tüchern sitzt und ein wich­ti­ges Gesicht macht? Ist das nicht eine… Wei­ter­le­sen →

1989 – Die unterbrochene Revolution

In den vie­len, meist nach­denk­li­chen Auf­ar­bei­tun­gen der Demons­tra­tio­nen in Ber­lin am 1. und 29. August wur­de, mal mit mehr melan­cho­li­schem, mal mit mehr opti­mis­ti­schem Grund­ton, auf das ›bun­te Völk­chen‹ ver­wie­sen, die naiv-roman­­ti­­sche Fes­ti­val­stim­mung wur­de eben­so her­vor­ge­ho­ben wie der feh­len­de poli­ti­sche… Wei­ter­le­sen →

Zeichen setzen, Flagge zeigen. Über die NS-getriebene deutsche Staatsmoral

Deut­sche Medi­en berich­ten täg­lich über das deut­sche Ein-Zei­chen-Set­­­zen. Berich­te sind weit­hin zustim­mend; nicht sel­ten bei Über­schrei­tung der Gren­ze zwi­schen Bericht und Mei­nung. Zei­chen set­zen, auch Flag­ge zei­gen, heißt Ein­satz für die den Deut­schen von maß­ge­ben­den Stel­len des Staa­tes anemp­foh­le­ne Basis­mo­ral:… Wei­ter­le­sen →

Das oberste Gebot: Du sollst nicht erfahren!

Lebens­er­fah­ren nennt man jeman­den, der viel her­um­ge­kom­men ist, viel erlebt hat, zahl­rei­che unter­schied­li­che Län­der, Men­schen, Sit­ten und Gewohn­hei­ten ken­nen­ge­lernt, ja sie buch­stäb­lich erfah­ren hat. Dage­gen wird man Men­schen, die nie aus ihrem klei­nen Dorf hin­aus­ge­kom­men sind und sol­chen, die das… Wei­ter­le­sen →

599 Judenkinder. Etwas über Nazis und Deutsche

Heu­te, in Deutsch­land, wird viel über die Nazis gespro­chen. Die Nazis waren Deut­sche. Das ist The­ma die­ses Bei­trags. Von Deut­schen ermor­det: sechs Mil­lio­nen Juden. Das ist unvor­stell­bar. Von Deut­schen ermor­det: 599 Juden­kin­der. Das ist ent­setz­lich. Im Som­mer 1941 zie­hen Grup­pen… Wei­ter­le­sen →

Was heißt uns Roger Scruton lesen?

Anmer­kun­gen zu: „Von der Idee, kon­ser­va­tiv zu sein“ Nach Bad Lan­gen­sal­za kamen wir eher zufäl­lig. Die thü­rin­gi­sche Kur­stadt liegt am Ran­de des Natio­nal­parks Hai­nich, einem UNESCO-Welt­­­na­­tur­er­­be, in dem wir wan­dern und die Herbst­far­ben genie­ßen woll­ten. Die Stadt hat­te sich schön… Wei­ter­le­sen →

Gesetzung und Bewegung

Wir sind so gewöhnt, Gesetz und Recht im Sin­ne der Zehn Gebo­te und Ver­bo­te zu ver­ste­hen, deren ein­zi­ger Sinn dar­in besteht, dass sie Gehor­sam for­dern, dass wir den ursprüng­lich räum­li­chen Cha­rak­ter des Geset­zes leicht in Ver­ges­sen­heit gera­ten las­sen. Han­nah Arendt Wenn gro­ße Tei­le… Wei­ter­le­sen →

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