Die AfD in Sach­sen-Anhalt steht in Umfra­gen kurz vor der abso­lu­ten Mehr­heit. Soll­te sich wider Erwar­ten der für Demo­kra­tien selbst­ver­ständ­li­che Wech­sel von Regie­rung zu Oppo­si­ti­on ohne Abglei­ten in bür­ger­kriegs­ähn­li­che Zustän­de bewäl­ti­gen las­sen, wäre die Regie­rungs­ver­ant­wor­tung der AfD nur der Auf­takt einer weit grö­ße­ren poli­ti­schen Her­aus­for­de­rung, die uns die letz­ten fünf bis sechs Gene­ra­tio­nen durch ihre jewei­li­gen Ver­säum­nis­se hin­ter­las­sen haben.

Die ers­te Miss­ge­burt: Das Kai­ser­reich von 1870/71

Ein Volk unter Waf­fen ist der Alb­traum jeder feu­da­len Eli­te, die ihre Pri­vi­le­gi­en über die Zeit ret­ten will. Auf dem berühm­ten Gemäl­de der Kai­ser­pro­kla­ma­ti­on vom 18. Janu­ar 1871 im Spie­gel­saal von Ver­sailles sieht man nur bun­te Uni­for­men. Das Gemäl­de stammt vom kurz­fris­tig her­bei geor­der­ten Hof­ma­ler Anton von Wer­ner. Die am meis­ten repro­du­zier­te Ver­si­on hängt öffent­lich zugäng­lich im Bis­marck-Muse­um Fried­richs­ruh. Alle Ver­sio­nen zei­gen eine bestimm­te Grup­pe, die sich am Ort abso­lu­tis­ti­scher Herr­schafts­kon­zen­tra­ti­on selbst fei­ert. Ver­gleicht man die­ses iko­nisch gewor­de­ne Bild mit dem nicht weni­ger iko­ni­schen Bild der frei­en Repu­blik Sie­na im Zeit­al­ter des frü­hen poli­ti­schen Den­kens, dem Fres­co der guten und schlech­ten Regie­rung, gemalt von Ambro­gio Loren­zet­ti 1338-1339 für den Saal der Neun, ein klei­nes Zim­mer im Palaz­zo Publi­co, in dem der Obers­te Rat die Ange­le­gen­hei­ten der Stadt ent­schied, so sieht man sofort, was fehlt. Im Gemäl­de der Kai­ser­pro­kla­ma­ti­on sieht man vor lau­ter Spie­geln und bun­ten Uni­for­men weder Land, Lands­leu­te noch den Zustand des Lan­des. Das obers­te Ent­schei­dungs­or­gan von Sie­na hat­te dage­gen hin­ter sich an den umlie­gen­den Wän­den eine aus­drucks­star­ke Dar­stel­lung, was die Kon­se­quen­zen ihrer poli­ti­schen Ent­schei­dun­gen sein kön­nen, sowohl im posi­ti­ven wie im nega­ti­ven Sin­ne. Sie brauch­ten nur an die Wand zu schau­en, um zu ver­ste­hen, was auf dem Spiel steht.

Das Kai­ser­reich von 1870/71 war eine poli­ti­sche Miss­ge­burt, nicht Fisch nicht Fleisch, und als sol­ches nicht über­le­bens­fä­hig. Es zer­fiel an sei­nen inne­ren Wider­sprü­chen. Man hat die innen­po­li­tisch nutz­lo­se preu­ßi­sche Sol­da­ten­eli­te kon­ser­viert, ihnen als Staat im Staat ein Spiel­feld zur Selbst­in­sze­nie­rung ein­ge­räumt, das auf­stre­ben­de Bür­ger­tum poli­tisch ent­mach­tet, auf sei­ne gesell­schaft­li­che Rol­le redu­ziert und die in den frei­en Städ­ten gesam­mel­ten poli­ti­schen Erfah­run­gen dem Ver­ges­sen über­ant­wor­tet. Abge­schot­tet von poli­ti­schen Ent­schei­dun­gen prä­sen­tier­te der Adel Uni­form und Orden, der Bür­ger sei­nen behag­li­chen Salon. Das Bür­ger­tum hat sich bis heu­te von die­ser poli­ti­schen Nie­der­la­ge nicht erholt. Der feu­da­le Adel, ver­traut mit Kriegs­hand­werk und Guts- oder Lan­des­herr­schaft, aber poli­tisch unfä­hig, kon­zen­trier­te sich auf sei­ne Selbst­dar­stel­lung. Das Bür­ger­tum füll­te glei­cher­ma­ßen die ihr zuge­wie­se­ne gesell­schaft­li­che Rol­le aus, zeig­te, was es hat, kul­tu­rell und öko­no­misch durch­aus beacht­lich, aber poli­tisch ohne Belang.

Fünf­hun­dert Jah­re spä­ter wie­der­hol­te das feu­da­le Preu­ßen den Feh­ler der Fran­zo­sen in der Schlacht von Azin­court 1415 gegen die Eng­län­der. Die Fran­zo­sen stell­ten den Hoch­adel in die ers­te, den mitt­le­ren in die zwei­te und den nie­de­ren in die drit­te Rei­he. Das ver­ach­te­te Volk wur­de nach hin­ten ver­frach­tet und wäh­rend der Schlacht nicht ein­ge­setzt. Die poli­tisch klü­ge­ren Eng­län­der hat­ten schon Jahr­zehn­te zuvor Bogen­schie­ßen als Volks­sport eta­bliert und per Gesetz jeden Eng­län­der ver­pflich­tet, am Sonn­tag das Schie­ßen mit dem Lang­bo­gen zu trai­nie­ren. Die Eng­län­der stell­ten sich in der Schlacht in einer Rei­he neben­ein­an­der auf im Ver­hält­nis zwei Drit­tel Volk und ein Drit­tel Adel. Obwohl zah­len­mä­ßig unter­le­gen, gewan­nen sie die Schlacht. Shake­speares Dra­ma Hen­ry V. ver­ewig­te die poli­ti­sche Bedeu­tung die­ser Erin­ne­rung, und als es mit den abso­lu­ten Herr­schafts­an­sprü­chen König Charles I. ernst wur­de, hat­ten die Eng­län­der wenig Pro­ble­me, ein Par­la­ments­heer auf die Bei­ne zu stel­len, in dem Offi­zie­re nach Leis­tung statt nach Geburts­adel ihren Rang erwarben. 

Der preu­ßi­sche Adel des Kai­ser­reichs hin­ge­gen pfleg­te sei­ne feu­da­le Atti­tü­de und blo­ckier­te im Offi­ziers­korps die Aus­wei­tung der Zahl der Krie­ger eben­so wie die Aus­wei­tung der poli­ti­schen Par­ti­zi­pa­ti­on im Reichs­tag. Die Repu­blik Frank­reich hat­te vor dem ers­ten Welt­krieg, gemes­sen an der Bevöl­ke­rung, mehr Bür­ger unter Waf­fen als das wegen sei­nes Mili­ta­ris­mus geschmäh­te Preu­ßen. Frank­reich konn­te pro­zen­tu­al dop­pelt so vie­le Krie­ger mobi­li­sie­ren. Die deut­sche Nati­on als ideo­lo­gi­sche Hül­le konn­te die feh­len­de poli­ti­sche Sub­stanz nur kurz­fris­tig ver­de­cken. Als man im Krieg die Nati­on mobi­li­sie­ren woll­te, stell­te man fest: es war kei­ne da. Die Illu­si­on zer­platz­te - man ver­dün­ni­sier­te sich. Die Sol­da­ten ver­schwan­den durch den „ver­deck­ten Mili­tär­streik“ (W. Deis­ter). Die Matro­sen prob­ten den anti­feu­da­len Auf­stand, der Reichs­kanz­ler bat um Ent­las­sung, der Ope­ret­ten­kai­ser schlich sich fei­ge ins Aus­land und der geschei­ter­te Feld­herrn-Heros flüch­te­te unter fal­schem Namen nach Schwe­den. Der Preis für die Miss­ge­burt: der ver­lo­re­ne Ers­te Welt­krieg. Carl Schmitt sah in „Staats­ge­fü­ge und Zusam­men­bruch des zwei­ten Rei­ches“ das Pro­blem, fand aber den Aus­gang nicht.

Die zwei­te Miss­ge­burt: Die Wei­ma­rer Republik

Auch die Wei­ma­rer Repu­blik war eine poli­ti­sche Miss­ge­burt und nicht über­le­bens­fä­hig. Die Genos­sen orga­ni­sier­ten vor­treff­lich und ver­trau­ten blind auf die Geset­ze der Geschich­te, die schon von selbst den Fort­schritt brin­gen wür­den. Den erfolg­rei­chen Umgang mit täg­lich wech­seln­den Lagen und Gele­gen­hei­ten (for­tu­na und vir­tus) hat­ten sie weder geübt noch als erfor­der­lich wahr­ge­nom­men. Von Poli­tik ver­stan­den sie so wenig wie der auf sei­ne Selbst­dar­stel­lung fixier­te Adel, eine Steil­vor­la­ge für Schuld­zu­wei­sun­gen und gegen­sei­ti­ge Auf­het­zun­gen, die jede auf den Zustand des Lan­des bezo­ge­ne Ein­tracht schon im Ansatz blo­ckier­te. Den jahr­zehn­te­lang als “Reichs­feind“ ver­teu­fel­ten Genos­sen genüg­te es, am Tisch der alten Eli­ten Platz neh­men zu dür­fen. Sie glaub­ten, mit der Ein­füh­rung des all­ge­mei­nen Wahl­rechts hät­ten sie ihr poli­ti­sches Ver­spre­chen erfüllt und die Demo­kra­tie eta­bliert. Wäh­rend sich die eng­li­schen Kolo­nis­ten nach dem über­ra­schend erfolg­rei­chen Unab­hän­gig­keits­krieg fünf Jah­re Zeit lie­ßen und gründ­lich stu­dier­ten, was ein sta­bi­les Gemein­we­sen aus­macht, das nicht in weni­gen Gene­ra­tio­nen wie­der der inne­ren Kor­rup­ti­on ver­fällt, schrie­ben die poli­tisch weit­aus uner­fah­re­ne­ren Deut­schen eine paar wohl­fei­le Sät­ze aufs Papier und bil­de­ten sich ein, sie hät­ten damit ein hal­bes Jahr nach dem Zusam­men­bruch des Kai­ser­reichs eine neue poli­ti­sche Ord­nung gestif­tet. Sie lie­ßen die alten Struk­tu­ren des Kai­ser­reichs weit­ge­hend intakt, ver­säum­ten es, mit neu­en Geset­zen auch einen neu­en Geist ein­zu­füh­ren, und zogen kei­ne poli­ti­schen Kon­se­quen­zen aus der Nie­der­la­ge. Ein Groß­teil der Büro­kra­tie bleib unver­än­dert, die Rich­ter urteil­ten so, wie sie auch schon im Kai­ser­reich geur­teilt hat­ten. Ein kon­se­quen­ter Aus­tausch der alten Eli­ten fand nicht statt. Bis heu­te hört man die immer glei­chen Beden­ken­trä­ger: einen Neu­an­fang dür­fe es nicht geben, ohne die Mit­hil­fe der alten Büro­kra­tie wür­de Cha­os aus­bre­chen, eine not­wen­di­ge Über­gangs­pha­se zwi­schen Auf­lö­sung einer alten und Kon­sti­tu­ti­on einer neu­en Ord­nung scheint in Deutsch­land pani­sche Urängs­te aus­zu­lö­sen. Natür­lich gab es für den Zer­fall der Wei­ma­rer Repu­blik auch diver­se äuße­re Ein­fluss­fak­to­ren. Ich kon­zen­trie­re mich hier auf die Feh­ler, aus denen man hät­te ler­nen kön­nen. Die Kon­se­quenz: Als die Nazis offen den Staats­ter­ror eta­blier­ten, war kei­ne poli­ti­sche Schicht vor­han­den, die dem wirk­sam hät­te Wider­stand ent­ge­gen­set­zen kön­nen. Der Preis ist bekannt. (vgl.: Karl Diet­rich Bra­cher: Die Auf­lö­sung der Wei­ma­rer Repu­blik und Arthur Rosen­berg: Ent­ste­hung und Geschich­te der Wei­ma­rer Republik).

Die drit­te Miss­ge­burt: Die Bundesrepublik

Auch die Bun­des­re­pu­blik ist eine poli­ti­sche Miss­ge­burt. Man wie­der­hol­te den Feh­ler von 1918, schrieb ein paar wohl­fei­le Sät­ze aufs Papier und arbei­te­te mit dem gan­zen Büro­kra­tie- und Ver­wal­tungs­ap­pa­rat wei­ter. Die aka­de­mi­sche Eli­te der Nazis blieb weit­ge­hend intakt. Stell­ver­tre­tend: Der Volks­ge­richts­hof hat in Zeit sei­nes „Wir­kens“ geschätz­te 5200 Todes­ur­tei­le voll­streckt. „Die bun­des­deut­sche Nach­kriegs­jus­tiz zog kei­nen der etwa 570 Rich­ter und Staats­an­wäl­te straf­recht­lich zur Rechen­schaft. Vie­le blie­ben wäh­rend der Nach­kriegs­jah­re in West­deutsch­land im Rich­ter­dienst“ (Wiki­pe­dia). Die Kon­ti­nui­tät einer auto­ri­tär-anti­par­la­men­ta­ri­schen Jus­tiz­eli­te zieht Mar­tin Hirsch von Bis­marck, der sie zum Kampf gegen die Revo­lu­tio­nä­re von 1848 auf­ge­baut hat­te, bis heu­te (Vor­wort 1987 von Ingo Mül­lers: Furcht­ba­re Juris­ten.) Eine Ver­ar­bei­tung der Nie­der­la­ge fand erneut nicht statt. Die Kon­se­quenz die­ses poli­ti­schen Ver­sa­gens wur­de in der Pan­de­mie unmit­tel­bar sicht­bar: In der Hoch­pha­se der medi­al geschür­ten Hys­te­rie schütz­ten die Rich­ter den Staat gegen sei­ne Kri­ti­ker und ver­nich­te­ten aus­ge­rech­net die, die sich am Gesetz statt am kri­mi­nel­len Staat ori­en­tier­ten. Und nichts demons­triert die poli­ti­sches Wert­lo­sig­keit des Grund­ge­set­zes kla­rer als die viel­fach beleg­te Tat­sa­che, dass soge­nann­te „Ord­nungs­hü­ter“ Bür­ger kri­mi­na­li­sier­ten, die nichts wei­ter taten, als eine Aus­ga­be des Grund­ge­set­zes schüt­zend vor ihren Kör­per zu hal­ten. Die wirk­sa­men feu­da­len Struk­tu­ren Deutsch­lands stam­men noch immer aus der reak­tio­nä­ren Ant­wort auf den revo­lu­tio­nä­ren Geist von 1848. All­mäh­lich müss­te auch den letz­ten Libe­ra­len das Licht auf­ge­hen, dass sie mit ihrem Ver­trau­en auf den Rechts­staat einer Illu­si­on auf­ge­ses­sen sind.

Unter Kohl war die Demo­kra­tie in ihren Insti­tu­tio­nen noch grund­le­gend intakt, aber bereits weit­ge­hend kor­rupt. Selbst der Flick-Skan­dal um die gekauf­te Repu­blik setz­te kei­ne Selbst­rei­ni­gungs­kräf­te frei. Die anti-auto­ri­tä­ren jun­ge Rebel­len such­ten ver­zwei­felt nach einer Auto­ri­tät, an der sie sich hät­ten ori­en­tie­ren und wach­sen kön­nen, fan­den aber unter den besieg­ten Vätern kei­ne. Ohne Wider­stand der Alten konn­ten sie ihre puber­tie­ren­den Fan­ta­sien zur neu­en Gesell­schafts­uto­pie eta­blie­ren. Die zen­tra­len Schwä­chen der Repu­blik erkann­ten auch ande­re. Eine skru­pel­lo­se SED-Macht­po­li­ti­ke­rin genüg­te, um die nur auf dem Papier vor­han­de­ne Macht­ba­lan­ce außer Kraft zu set­zen. „Mut­ti“ insze­nier­te sich für die poli­tisch Infan­ti­li­sier­ten als neue Füh­re­rin und leg­te fest, dass ihr Wil­le die Quel­le des Rechts sei: Eine unver­zeih­li­che Wahl müs­se rück­gän­gig gemacht wer­den. Die Geführ­ten folg­ten brav und mach­ten sie rückgängig. 

Der Pfle­ge­fall Deutschland

Das Gemein­we­sen steht kurz vor dem Exitus. Gelingt es nicht, den Selbst­zer­stö­rungs­kurs der alten Eli­ten auf­zu­hal­ten, zer­fällt Deutsch­land und wird zur Beu­te riva­li­sie­ren­der Clans, die man unkon­trol­liert hat ein­wan­dern las­sen. Sie wer­den ihre Claims über Ban­den­krie­ge abste­cken und dem Land den Rest geben. Was das im Detail bedeu­tet, kann man am Ban­den­krieg der 80er in Sizi­li­en stu­die­ren. Die jetzt schon erheb­li­che Aus­wan­de­rungs­wel­le der Leis­tungs­trä­ger wird noch zuneh­men. Die übrig Geblie­be­nen wer­den den Preis bezah­len. Stirbt Deutsch­land, ver­schwin­det der poten­zi­ell mäch­tigs­te Ord­nungs­fak­tor Euro­pas mit unge­ahn­ten Fol­gen für old euro­pe. Drei Aspek­te machen mich vor­sich­tig optimistisch: 

1. Eine erfolg­rei­che Revo­lu­ti­on wie die der Ost­deut­schen von 1989 sickert ins kol­lek­ti­ve Gedächt­nis ein. Was schon ein­mal gelun­gen ist, senkt die Hür­de sei­ner Wie­der­ho­lung. Ich spre­che des­halb statt der „ers­ten fried­li­chen“ von der „unter­bro­che­nen Revo­lu­ti­on von 1989“, die gesamt­deutsch zu Ende gebracht wer­den muss, sofern den Deut­schen an Frei­heit noch etwas liegt.

2. Der Ver­trau­ens­ver­lust gegen­über dem Staat ist durch die „Pan­de­mie“ irrepa­ra­bel beschä­digt. Bis er sich poli­tisch aus­wirkt, ist kei­ne Fra­ge des ob, son­dern nur des wann.

3. Die RKI-Files bil­den eine öffent­li­che Sache, um die her­um Netz­wer­ke von Repu­bli­ka­nern ent­ste­hen, die die­se Sache eifer­süch­tig hüten und vehe­ment gegen alle ver­tei­di­gen, die sie mit ihren Lügen wie­der zunich­te machen wol­len. Das ist, poli­tisch gespro­chen, ein Anfang. 

Ein küh­ne Visi­on, gewiss: Wür­de aus die­sen Anfän­gen eine Ver­fas­sungs­be­we­gung ent­ste­hen, die die Auf­ga­be des Pro­vi­so­ri­ums annimmt, die Feh­ler der Miss­ge­bur­ten genau­es­tens stu­diert und eine wirk­lich neue poli­ti­sche Ord­nung ent­wirft, die all­ge­mein aner­kannt wird, dann könn­te sich ein erneu­er­tes Deutsch­land an die Sei­te der­je­ni­gen Län­der stel­len, die sich einer glo­ba­len Herr­schafts­ver­dich­tung in den Weg stellen.